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Die AIM-Förderung für Studierende!

Was ist die AIM-Förderung?

Mit der AIM-Förderung möchte FPD das allgemeine Interesse für die Internationale Jugendarbeit als Forschungsfeld und neue empirische Erkenntnisse zum Arbeitsfeld fördern. Durch die Förderung wollen wir Studierende dazu auffordern, sich in ihren Qualifikationsarbeiten (Bachelor oder Master) mit Themen und Inhalten der Internationalen Jugendarbeit auseinanderzusetzen. Dabei wird eine Prozessförderung angeboten, indem FPD Studierende bei der Umsetzung ihrer Forschungsvorhaben unterstützt.

Wie wird gefördert?

Auf inhaltlicher Ebene werden die Student*innen durch das FPD-Netzwerk unterstützt. Folgende Ressourcen werden zur Verfügung gestellt:

  • Ein bundesweites Netzwerk von Praktiker*innen und Forscher*innen, die eine große Expertise im Bereich der Internationalen Jugendarbeit und des Kinder- und Jugendreisens bereitstellen.
  • Die Möglichkeit einer engen Zusammenarbeit mit Kommunen, Fachstellen und Praxisinstitutionen.
  • Zugänge zu Fach- und Projektliteratur im Facharchiv sowie persönliche Beratung zu relevanter Fachliteratur in unserer Präsenzbibliothek in Köln-Mülheim.

Jedes Jahr können bis zu 7 Bachelor- bzw. Masterarbeiten (oder vergleichbare Abschlussarbeiten) gefördert werden. Hierfür wird ein finanzieller Zuschuss in Form einer Pauschale gewährt, der als Unterstützung für anfallende Forschungskosten, wie bspw. die Teilnahme an einer Jugendbegegnung, eventuelle Reise-, Übernachtungs- und Materialkosten sowie Software- und Literaturbeschaffung, dient. Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend stellt die Mittel im Rahmen seiner Förderung von FPD zur Verfügung.

Die Höhe des Pauschalbetrags orientiert sich an der Art der Abschlussarbeit:

  • Bachelorarbeit (oder vergleichbare Abschlussarbeit): 500,- EUR
  • Masterarbeit (oder vergleichbare Abschlussarbeit): 750,- EUR

Dissertationen können in Einzelfällen gefördert werden (interessierte Promovierende stellen ihre Anfrage zunächst formlos per E-Mail, mit Angabe ihrer forschungsleitenden Fragestellung und der Zielsetzung Ihrer Arbeit).

Bei der AIM-Förderung handelt es sich um eine Prozessförderung, sodass keine vollendeten Abschlussarbeit gefördert werden können. Der Antrag für die AIM-Förderung muss dementsprechend vor Anmeldung der Abschlussarbeit erfolgen.

Wann wird die Fördersumme ausbezahlt?

Nach der Bewilligung durch FPD und eines Fachgremiums aus Forscher*innen und Praktiker*innen wird die erste Hälfte des Zuschusses ausbezahlt.

Erst nach Einreichung der geförderten Abschlussarbeit mit einer von der:dem betreuenden Hochschullehrer:in gegengezeichneten Zusammenfassung (max. 15.000 Zeichen inkl. Leerzeichen) bei der Koordinationsstelle von FPD wird die zweite Hälfte ausgezahlt. Auf Nachweise wie beispielsweise Portokosten, Reisekosten, Bücherrechnung, etc. wird im Zuge der Verwaltungsvereinfachung verzichtet.

Die Einreichung der geförderten Abschlussarbeit muss bis spätestens vier Wochen nach Erhalt des Ergebnisses erfolgen. Bei nicht fristgerechter Einreichung der Arbeit sind bereits bezahlte Zuschüsse in voller Höhe zurückzuzahlen. Begründete Förderfristverlängerungen sind schriftlich bei FPD (festing@transfer-ev.de) einzureichen.

Wie werden die Arbeiten veröffentlicht?

Die Ergebnisse der geförderten Abschlussarbeit sollten grundsätzlich der Fachöffentlichkeit zur Verfügung stehen. Für die eingereichten Zusammenfassungen nutzen wir die Möglichkeiten zur Verbreitung, die dem Netzwerk zur Verfügung stehen. Gleichzeitig streben wir die Veröffentlichung von Artikeln in Fachzeitschriften und anderen Kanälen an, um die Reichweite der Forschung zu erhöhen und die Wahrnehmung der Internationalen Jugendarbeit als Forschungsfeld insgesamt zu stärken. Die Abschlussarbeiten als solche bleiben das geistige Eigentum der Autor:innen und werden nicht ohne Rücksprache veröffentlicht oder weitergegeben. Nach Beendigung der Abschlussarbeit erklären sich die Geförderten zudem bereit, im Rahmen eines Kurz-Podcasts über ihre Arbeit und den Förderprozess zu berichten.

Wie ist das Antrags- und Bewerbungsverfahren?

Die Antragsstellung ist ganzjährig möglich.

Dabei ist folgendes zu beachten:

  • Da es sich um eine Prozessförderung handelt, werden keine vollendeten Arbeiten gefördert. Der Antrag für die AIM-Förderung muss dementsprechend vor Anmeldung der Abschlussarbeit erfolgen.
  • Ein Fachgremium entscheidet über die Vergabe der AIM-Förderung und tagt jeweils kurz nach den Bewerbungsfristen. Die Zu- bzw. Absage der Förderung wird in der Regel bis spätestens einen Monat nach Bewerbungsschluss erteilt.

Zur Antragsstellung sind folgende Dokumente einzureichen:

  • Anlage 1: Antragsformular
  • Ein von dem*r Studierenden verfasstes, aussagekräftiges Exposé von bis zu 10.000 Zeichen (inkl. Leerzeichen) über das Forschungsvorhaben. Dieses sollte folgende Elemente umfassen: Benennung des Themas, erkenntnisleitende Fragestellung, Zielsetzung der Arbeit, methodisches Vorgehen, und Zeitplanung.
  • Eine formale Stellungnahme der*des betreuenden Hochschullehrers*in. Die Vorlage dazu steht hier zum Download bereit (Anlage 2: Stellungnahme Dozentin / Dozent).
  • Ein tabellarischer Lebenslauf.
  • Eine Kopie der Immatrikulationsbescheinigung.

Wünschenswert ist, dass die Abschlussarbeit in enger Zusammenarbeit bzw. mit Unterstützung eines Trägers der Kinder- und Jugendarbeit/ Jugendsozialarbeit durchgeführt wird. Dies wird empfohlen, stellt jedoch keine Voraussetzung zur Förderung dar.

Im Falle einer Zusammenarbeit bzw. Unterstützung eines Trägers der Kinder- und Jugendarbeit/ Jugendsozialarbeit ist ein kurzes, formloses Unterstützungsschreiben des jeweiligen Trägers mit dem Antrag einzureichen. Eine Vorlage hierzu ist ebenfalls online erhältlich (Anlage 3: Unterstützung eines Trägers).

Der Antrag mit den oben genannten Dokumenten schickst Du uns per E-Mail an service@transfer-ev.de mit dem Betreff: AIM-Antrag.
Du kannst uns Deinen AIM-Antrag auch per Post zuschicken.

Ansprechpartnerin

Rosaria Picone

Rosaria Picone
transfer e.V.
Buchheimer Straße 64
51063 Köln
Fon: +49(0)221 9592190
Fax: +49(0)221 9592193
E-Mail: picone@transfer-ev.de

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